Archiv der Kategorie: ideas

8 Library Services which cost almost nothing …

8 Library Services which cost almost nothing

  1. Display ranking lists of most used text books, and/or books which help most passing exams
  2. Just before exams / thesis deadlines: Open the library 24 hours, provide experts for support in areas such as scientific writing, literature searching and management, statistics, etc pp
  3. Lend out recent gadgets such as iPads and Apple watches sponsored by vendors
  4. Organize a used book sale with anybody as a seller or buyer
  5. Organize a table tennis tournament in the library
  6. Play escape games with the students or the library version of „Bucket of doom“ :-))
  7. Provide an weekly email newsletter / facebook page with interesting news
  8. Welcome each user with a smile

8 Library Services to start with today

  1. Go from user to user, masked with a red nose, gifting flyers and flowers 🙂
  2. Make an exhibition of your users favorite learning environment
  3. Make an inquiry about the students needs
  4. Offer a free plagiarism check
  5. Organize an „Appathon“, where users can share their best Apps
  6. Provide a glass with sweets at the lending desk
  7. Provide snack & coffee lectures at lunch time, bake cakes
  8. Recommend (and provide!) apps which are especially useful for learning

8 Library Services which are shocking good tba…

Liebe Mediziner …

… heute bin ich besonders stolz. Weniger darauf, dass ich es zusammen mit dem Team der Zweigbibliothek Medizin geschafft habe, über 20 Jahre hinweg ein Kundenmagazin herauszugeben. Weniger darauf, dass Text und Layout immer professioneller wurden. Weniger darauf, dass es Kern einer ganzen Palette von Produkten geworden ist. Nein, wirklich stolz bin ich darauf, weil am Anfang alle sagten: „Nein, das wird nichts!“.

Ich habe es trotzdem gemacht. Weil ich einen „Riecher“ dafür hatte. Und: Weil ich daran geglaubt habe. Sie kennen dieses Gefühl bestimmt. Der Sage nach soll es am Anfang jeder bahnbrechenden Entwicklung stehen. Kein Nobelpreisträger, der nicht davon berichten kann, dass am Anfang alle gesagt haben: „Nein, das wird nichts!“.

Nun, ok, ich werde in meinem Leben sicher keinen Nobelpreis mehr bekommen (außer den Nobelpreis fürs Bibliothekswesen vielleicht, aber da glaube ich auch nicht wirklich dran). Aber vielleicht Sie? Vielleicht hat Ihr Chef auch gerade Ihre Forschung in die Tonne getreten? Kein Grund niedergeschlagen zu sein – Petrischalen im Mülleimer sind die allerersten Kandidaten für den Nobelpreis!

Und überhaupt, das ganze Forscherleben ist ein einzige Qual. Diese elende Schreibarbeit, diese Angst bei der Literatursuche etwas übersehen zu haben, diese Open-Access-Abzocke, diese schleichende Gefühl, niedrig­rangig publiziert zu haben… Forschung ist 90% Transpiration und 10% Inspiration, hat mein Doktorvater immer gesagt. Ich habe gedacht, er meint mit ‚Transpiration‘ die Lauferei im Labor, die endlose Wiederholung der stets gleichen Experimente. Nein, das war‘s nicht. Ich glaube heute vielmehr, dass Transpiration all das ist, was einen von seinen Experimenten abhält. All der nutzlose Ballast. Literatur, Open-Access, Forschungsdatenpläne, Impact Faktoren, Doktorarbeiten, usw.

Aber nun kommt die gute Nachricht: Auch wenn alle sagen: „Nein, das wird nichts!“, die Bibliothek glaubt an Sie. Fest. Wir glauben an Ihre verrückten Experimente, an Ihre verrückte Literatursuche, an Ihr bohrendes Gefühl, besser publizieren zu müssen. Wir glauben an all das, wenn Sie zu uns kommen und uns um Hilfe bitten. Wir glauben an Sie, gerade weil Sie uns um Hilfe bitten. Das ist nicht dumm. Wir können Ihnen Arbeit abnehmen. Und: Wir können unsere Expertise teilen und dabei vom anderen lernen.

Und wo ich das schreibe, fällt mir ein, das dies auch immer so ein bisschen das Ziel des Magazins ‚med‘ war: Zu teilen, was uns beschäftigt, damit wir alle davon lernen können. So möge es auch die nächsten 20 Jahre sein. Hugh!

Wenn du in der Wahrheit Halt findest, kehrt alles andere zu dir zurück

Mein Leitspruch seit ein paar Tagen.

Krisen, so schmerzhaft sie für unmittelbar Betroffene sind, haben auch ihr Gutes: Sie führen zu größerer Klarheit im Denken und zwingen dazu, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen und sie nicht länger zu verklären. In Krisen werden Mythen überprüft – und, jedenfalls nicht leichten Herzens, gegebenenfalls entsorgt. Klaus-Dieter Frankenberger, FAZ 26.3.2014