oliverobst.de

Keep your mind busy but know when not to know


Dr.rer.nat.
Dipl.-Biol. Oliver Obst

Internetsicherheit I

Posted by obst on April 29th, 2013

Wenn man wüßte, wieviel Honigtöpfe man (in Form von schlechten Passwörtern) ins Internet gestellt hat, sollte man doch besser Imker werden.

Foto: Joergens.mi / Wikimedia Commons

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Jeder Mensch ist ein Clown …

Posted by obst on November 7th, 2012

Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut es zu zeigen (Charlie Rivel)

Foto: bulver / Wikimedia Commons

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Auskunftsbattle: 35 Schritte um mal eben was auszudrucken…

Posted by obst on August 9th, 2012

Gerade an der Auskunft. Wieviele Schritte braucht es eigentlich bei uns, wenn ein Benutzer etwas ausdrucken möchte?

  1. Benutzer steht mit USB-Stick vor mir
  2. Wir gehen zur Druck- und Kopierstation
  3. Sie ist aus und muss hochgefahren werden
  4. … warten …
  5. USB-Stick rein, zu früh, wird nicht erkannt
  6. Jetzt geht es, aber das Dokument ist nicht in PDF sondern in Word
  7. Wir gehen zu einem Rechner, um mit Open Office das Dokument in PDF umzuwandeln
  8. Der Benutzer hat keine Zugangskennung
  9. Dann bekommt er halt eine Tageskennung
  10. Haben Sie einen Personalausweis? Nein, aber einen Aufenthaltstitelausweis
  11. Ok, Schlüssel für supergeheime Tageskennung aus dem Auskunftsboy nehmen
  12. Den Rollboy für die Tageskennung aufschliessen
  13. Den Benutzer mit allen Angaben eintragen: Datum, Name, Staatszugehörigkeit, Ausweisnummer, Gültigkeitsdauer, Anmelde-PC, Bearbeiter
  14. Ihn unterschreiben lassen
  15. Zum Linux-Suse-Rechner gehen und ihn einloggen – funktioniert nicht
  16. Vielleicht der zweite Linux-Suse-Rechner? Auch nicht!
  17. Also einen der beiden neu starten
  18. … warten …
  19. Nochmal einloggen – es funktioniert
  20. Der Nutzer findet seinen USB-Stick nicht unter Linux
  21. Sitz des USB-Sticks kontrollieren
  22. Open Office öffnen
  23. Zu den externen Festplatten gehen (“Sicherungsgeräte” heisst das hier benutzerfreundlich)
  24. Jetzt poppen gleich drei, vier Fenster auf: Linux hat den Stick erkannt
  25. Alle Fenster wieder zu machen bis auf Open Office
  26. Das Worddokument öffnen
  27. Als PDF exportieren
  28. USB-Stick dem Nutzer geben
  29. Die Tageskennung abmelden
  30. Zur Druck- und Kopierstation
  31. USB-Stick rein
  32. PDF-Dokument aufrufen
  33. Kopierer mit Geld oder Karte bestücken
  34. Ausdrucken
  35. USB-Stick wieder rausnehmen

Eine wirklich ridiculously amazing experience, mehr für mich als für den Nutzer…

Foto: birdy at Wikimedia Commons

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Bibliotheksethik, Teil 2: Lifetime Value von Benutzern

Posted by obst on August 8th, 2012

Anne Christensen hat ja kürzlich in ihrem Blogpost Ein Versuch über bibliothekarische Beratungsethik die Frage aufgeworfen, ob wir nicht so mutig sein sollten (und dafür bricht sie eine Lanze), eine “invasivere”, urteilende und zielführende Beratung anzubieten als jetzt. Mit anderen Worten: Ob wir wie Google dem Nutzer hunderte Informationsbröckchen hinschmeissen und ihn damit alleine lassen sollten oder ihm ein Buch (Artikel, Datenbank) empfehlen sollten, dass ihn u.U. rascher zum Ziel bringt.

Wir gehen ja mit unserer Sprechstunde für Doktoranden und den Hausbesuchen schon sehr in die Christensen’sche Richtung, auch wenn das generelle Problem natürlich bleibt (und da meine ich eher die 1. Hypothese: “Wir BibliothekarInnen finden in der Regel, dass wir auf ganz dünnem Eis arbeiten – zumindest dann, wenn wir nicht FachreferentInenn sind und in unserer Schokoladendisziplin beraten oder schulen”).

Nachtrag. Ach ja: Im Kontext von Medizinbibliotheken tauchen ganz andere Probleme auf, gegen welche die obigen wie laue Lüftchen wirken: Nicht selten kommen Patienten, die um Rat bezüglich ihrer Symptome/Krankheit fragen (oder die eines “Freundes”). Diagnosen stellen sollte man dann nicht, das ist schon klar, aber Antworten geben die schon, die US-amerikanischen Medizinibliothekare. Ihr Berufsethos verbietet es, sich hinter Ausflüchten wie “Ich bin doch kein approbierter Arzt” zu verstecken, sondern sie helfen mit objektiven Informationen weiter bzw. wo diese zu bekommen sind. Wussten Sie, dass die American Library Association extra einen Guide herausgebracht hat für Public Libraries, wie man Consumer Health Information anbietet? Nicht ob, sondern wie!

In diesem Zusammenhang stellte sich mir eine weitere bibliotheksethische Frage: Sollen wir Professoren anders (bevorzugter) behandeln als Studenten? Ich höre schon den Aufschrei, aber wirtschaftlich gesehen würde es durchaus Sinn machen, eine neue Benutzergruppe “Schokoladennutzer” einzuführen, denn:

ideally, a business should give all of their customers good service, but then provide a “ridiculously amazing experience” when it really counts. [Justin Yoshimura von 500friends]

500friends analysieren Nutzer, um ihren “lifetime value” vorherzusagen. Und in der freien Wirtschaft ist das durchaus überlebenswichtig zu wissen, mit welchen Nutzern man mehr Geld verdienen kann, und mit welchen weniger. Deshalb unterteilt 500friends die Kunden auch in so genannte Archetypen (BTW: ein interessanter Marketingansatz auch für Bibliotheken).

Meine Frage ist nun: Gibt es auch einen lifetime value von Bibliotheksnutzern? Gibt es Nutzer, die Bibliotheken mehr “Geld” bringen als andere? (um in dieser Wirtschaftsanalogie zu bleiben). Statt Geld könnte man natürlich auch Profit sagen oder Budget.

Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Klar, Professoren haben – in diesem Sinne – einen deutlich höheren lifetime value als Studenten. Den höchsten lifetime value hat der Dekan, weil der über das Bibliotheksbudget entscheidet. Ein “ridiculously amazing service” für ihn und der Mann wird vielleicht Fan der Bibliothek – ein unschätzbarer Wert in Zeiten umkämpfter Etats.

Dem steht natürlich unser Gerechtigkeitsempfinden entgegen, dass jeden Nutzer gleich behandeln möchte (nein, nicht jeden gleich: Der, der vor mir steht ist gleicher!), und das ist auch gut so, selbst wenn Mark Buzinkay (von dem ich diesen schönen Hinweis auf 500 friends habe) es “als Mähr von gestern entlarvt sieht, dass alle Kunden gleich behandelt werden”.

Naja, man kann ja das eine tun ohne das andere zu lassen, oder?

Foto: Simon E.Schuster Wikimedia Commons

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Die Zukunft des Bibliotheksmarketings

Posted by obst on July 30th, 2012

Heute habe ich was Schönes in der Post gehabt: Das Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing, Hrsg. v. Georgy, Ursula / Schade, Frauke. Es enthält ein Kapitel von mir, in dem ich nicht mehr und nicht weniger als Die Zukunft des Bibliotheksmarketings darlege – soweit sie mir jedenfalls geoffenbart wurde. Obwohl, allerdings, der Abgabetermin August 2011 war und die damals avisierte Zukunft damit jetzt schon hoffnunglos veraltet ist …

Der geliebte de Gruyter-Verlag bewirbt es mit den bescheidenen Worten:

- Erstes umfassendes und systematisches Handbuch
- Methoden, Strategien und Konzepte des Marketingmanagements werden auf Bibliotheken und Informationseinrichtungen angewandt
- Profile und Marken können ganzheitlich aus einer Marketingperspektive entwickelt werden
- Bietet praxisrelevante und theoretisch fundierte Handreichungen

Die Zukunftsfähigkeit von Bibliotheken und Informationseinrichtungen hängt entscheidend davon ab, wie es ihnen gelingt, die gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und technologischen Entwicklungen zu antizipieren und sich dazu im Kontext der Kultur- und Bildungslandschaft mit einem innovativen Dienstleistungskonzept zu positionieren. Das Handbuch überträgt aktuelle Marketingstrategien und -methoden aus einer systematischen Perspektive auf Bibliotheken und Informationseinrichtungen, so dass sie praxisrelevant und theoretisch fundiert sind.

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“rüde”

Posted by obst on March 12th, 2012

So nannte mich letztens ein Verlagsvertreter. Und es wurmte mich eine lange, lange Zeit. Was war passiert? Ich war gegen Flash, weil ich auf iPads stehe. (Zur Erklärung: iPads mögen kein Flash wegen Steve Jobs. Verlage mögen kein PDF wegen Pirate Bay.)

Will ich rüde sein? Was ist überhaupt “rüde”? Fragen wir mal den Vater aller Synonymverzeichnisse, A.M.Textor: “Sag es treffender”:

Hmmm, “bäuerlich” ist nicht so mein Ding, auch nicht “rücksichtslos”. Aber ich habe doch nur meine Meinung gesagt, war ich wirklich so rücksichtslos? Vielleicht ohne Rücksicht auf die Interessen des Verlags. “Grobianisch”? Tool, was es alles für Vokabeln gibt! Aber als Beschreibung für mich? “Kernig, deftig, drastisch” – ja, so komme ich bestimmt ab und an bei Anbietern rüber. Wenn mir etwas nicht gefällt und ich es in medinfo hinausposaune, kommt manchmal mein Ärger hoch, auch wenn ich den Rat von Jenny Levine (oder war es Krafty?) befolge, es erst am nächsten Tag zu veröffentlichen. Im großen und ganzen – denke ich -, bin ich bei den Anbietern aber als “rauh aber herzlich” bekannt und so mag ich es auch. Die rauhen Kanten sollen ja bei zunehmendem Alter immer runder werden, habe ich mir sagen lassen – und dann heißt es bald nur noch über mich: “direkt und herzlich” …

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Library Advisory Boards

Posted by obst on February 15th, 2012

Nachdem jetzt der dritte oder vierte Bibliotheksvendor nachfragte, ob ich nicht an derem Library Advisory Board teilnehmen möchte, frage ich mich so langsam: Bin ich jetzt in das Alter gekommen, wo man nicht mehr produktiv arbeitet, sondern nur noch in Gremien tätig ist? Eine weißhaarige und -bärtige Eminenz? Ich weiß nicht, wie es bei den Gorillas ist: Da gibt es doch auch die Kaste der Silberrücken, die nicht mehr arbeiten sondern nur noch entscheiden, oder?

In den Boards habe bisher eigentlich ganz positive Erfahrungen gemacht. In aller Regel befindet man sich in einem internationalen und inspirierenden Umfeld. Die Beiräte von Nature, UpToDate, NEJM oder Thomson Reuters setzen sich – getreu den jeweiligen Hauptmärkten – hauptsächlich aus US-Bibliothekaren zusammen, d.h. als Europäer (geschweige Deutscher) ist man hier der Exot. Wenn man das mag, kann das sehr lohnenswert sein. Je nach Board ist der Arbeitsaufwand sehr unterschiedlich. Manchmal muss man nur einmal im Jahr was beitragen oder aber hat vierteljährliche Telefonkonferenzen und trifft sich darüber hinaus noch mindestens einmal jährlich in der (amerikanischen) Firmen-Zentrale.

Und genau hier liegt der Knackpunkt: So interessant und spannend ich es auch gefunden hätte, auf dem renommierten NEJM-Board zu sein: Zweimal im Jahr in die Staaten zu fliegen nur für NEJM ist einfach zuviel des Guten. Die übrigen Verpflichtungen und Konferenzen lösen sich ja nicht in Luft auf, und dann ist man schnell drei- oder viermal unterwegs. Man sollte also genau gucken, was man sich alles aufbürdet, “einfach interessant zu sein” reicht da als Grund nicht aus. Ausserdem habe ich was gegen Nacktscanner und erkennungsdienstliche Behandlungen. Aber mein Vorschlag, doch eines der Board Meetings hier bei uns in Münster stattfinden zu lassen, stieß leider nicht auf Gegenliebe.

Foto: Mila Zinkova, Wikimedia Commons

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Literaturliste zur Zukunft des Marketings

Posted by obst on January 20th, 2012

  1. 10 Marketing Trends popping up in 2011. In: USA Today 24.1.2011
  2. Acquisti, Alessandro; Gross, Ralph; Stutzman, Fred: Faces of Facebook: Or, How the Largest Real ID Database In The World Came To Be. (2011) https://media.blackhat.com/bh-us-11/Acquisti/BH_US_11_Acquisti_Faces_of_Facebook_WP.pdf (Abrufdatum 5.9.2011)
  3. Anonymous: “Would You Like Fries with that Book?” In: Annoyed Librarian 21.9.2006 http://annoyedlibrarian.blogspot.com/2006/09/would-you-like-fries-with-that-book.html (Abrufdatum 5.9.2011)
  4. Baldino, Greg: Transforming Libraries At C2E2. In: Bleeding Cool 18.3.2011 http://www.bleedingcool.com/2011/03/18/transforming-libraries-at-c2e2-with-greg-baldino/ (Abrufdatum 5.9.2011)
  5. Bergeron, Bryan: The costs of being first. Can you afford to be a technology pioneer? In: Postgraduate Medicine 105 (1999), Nr. 3, S. 23-24
  6. Bieselin, Tanja-Barbara: Im Kampf gegen Etat-Kürzungen, Schließungen und morsches Image. Guerilla-Marketing für Bibliotheken. In: Bibliothek in Forschung und Praxis 29 (2005), Nr. 3, S. 361-375 http://www.bibliothek-saur.de/2005_3/361-375.pdf (Abrufdatum 5.9.2011)
  7. Boekesteijn, Erik: It is not the strongest, nor the most intelligent library that survives, but the one that is most adaptable to change. In: Twitter 2.4.2011 http://twitter.com/erikboekesteijn/statuses/54273895791996928 (Abrufdatum 5.9.2011)
  8. Brooks, Rodney: Menschmaschinen, Frankfurt 2002
  9. Cheng, Alex; Evans, Mark: An In-depth look inside the Twitter world. In: Inside Twitter. Juni (2009) http://www.sysomos.com/insidetwitter/ (Abrufdatum 5.9.2011)
  10. Christensen, Anne: Are libraries up for e-science? In: A growing organism 28.7.2010 http://xenzen.wordpress.com/2010/07/28/are-libraries-up-for-e-science (Abrufdatum 5.9.2011)
  11. Christensen, Anne: Garderobenpflicht: Haltung zeigen. In: A Growing Organism 9.8.2011 http://xenzen.wordpress.com/2011/08/09/garderobenpflicht-haltung-zeigen/ (Abrufdatum 5.9.2011)
  12. Circle, Alison: Marketing Trends to Watch. In: Library Journal (2009), Nr. 15, S. 26-29
  13. Claburn, Thomas: Google CEO Imagines Era Of Mobile Supercomputers. In: InformationWeek. 28.10.2009 http://www.informationweek.com/news/software/soa_webservices/220900806 (Abrufdatum 5.9.2011)
  14. Cole, Kerry; Graves, Tonia; Cipkowski, Pam: Marketing the Library in a Digital World. In: The Serials Librarian 58 (2010), S. 182-187
  15. Duke, Lynda M.; Asher, Andrew D.: College Libraries and Student Culture: What We Now Know. Atlanta: Ala Publ. 2011
  16. Dung-Pham, Martin Kim: EDsync2 available on the App Store. In: elbedev coding monkey 17.8.2011 http://www.elbedev.com/wordpress/2011/08/17/edsync%C2%B2-available-on-app-store/ (Abrufdatum 22.9.2011)
  17. Emerging Practice in a Digital Age: A guide to technology-enhanced institutional innovation. HEFCE 2011 http://www.jisc.ac.uk/media/documents/programmes/elearning/digiemerge/Emergingpracticeaccessible.pdf Abruf: 8.12.2011)
  18. Farb, Brittany: The Digital Age of Marketing. In: Customer Relationship Management Magazine (2011), July, S.16 http://www.destinationcrm.com/Articles/Columns-Departments/Insight/The-Digital-Age-of-Marketing-75983.aspx (Abrufdatum 22.9.2011)
  19. Fraser, Michael: Virtual Research Environments: Overview and Activity. In: Aridane 44 (2005) http://www.ariadne.ac.uk/issue44/fraser/ (Abrufdatum 6.9.2011)
  20. Frommer, Dan 2011a: Special Report: The Future of Advertising. In: Business Insider. 7.7.2011 http://www.businessinsider.com/thefutureofadvertising (Abrufdatum 6.9.2011)
  21. Frommer, Dan 2011b: 10 Advertising Terms You’ll Be Hearing For Years, So Learn Them Now. In: Business Insider. 7.7.2011 http://www.businessinsider.com/future-of-advertising-glossary-2011-7 (Abrufdatum 6.9.2011)
  22. Frommer, Dan 2011c: The Future Of Mobile Is The Future Of Everything. In: Business Insider 6.6.2011 http://www.businessinsider.com/future-of-mobile-experts-2011-6 (Abrufdatum 6.9.2011)
  23. Gall, Dan: Librarian Like a Rock Star: Using Your Personal Brand to Promote Your Services and Reach Distant Users. In: Journal of Library Administration 50 (2010), S. 628-637
  24. Galligan, Matt: The Future Of Mobile Is The Future Of Everything 6.6.2011 http://www.businessinsider.com/future-of-mobile-experts-2011-6#matt-galligan-co-founder-of-simplegeo-2 (Abrufdatum 6.9.2011)
  25. Georgy, Ursula: Verbote als Marketinginstrument in Bibliotheken. In: Bibliothek Forschung und Praxis 34 (2010), Nr. 3, S. 311-322
  26. Giswiki: Geofencing. 7.2.2006 http://www.giswiki.org/wiki/Geofencing (Abrufdatum 6.9.2011)
  27. Gleick, James: How Google Dominates Us. In: The New York Review of Books 18.8.2011 http://www.nybooks.com/articles/archives/2011/aug/18/how-google-dominates-us/ (Abrufdatum 6.9.2011)
  28. Hamilton , Buffy: listening – learning – leading: rewriting the story of the library through participatory librarianship 31.5.2011 http://www.slideshare.net/buffyjhamilton/listening-learning-leading-participatory-librarianship-buffy-hamilton-may-31-cyc4lib (Abrufdatum 6.9.2011)
  29. Henry, Jo: Death of Reference or Birth of a New Marketing Age? In: Public Services Quarterly 7 (2011), Nr.1-2, S. 88-93
  30. Holmquist, Jan: Bringing the Library outside. In: janholmquist 12.5.2010 http://janholmquist.wordpress.com/2010/05/12/bringing-the-library-outside/ (Abrufdatum 6.9.2011)
  31. Holzapfel, F. Guerilla Marketing: Online, Mobile & Crossmedia. 11.5.2006 http://guerillamarketingbuch.com/ (Abrufdatum 6.9.2011)
  32. Husain, Iltifat: The first interactive medical textbook for the iPad: Ganong’s Review of Medical Physiology. In: iMedicalApps 15.2.2011 http://www.imedicalapps.com/2011/02/medical-textbook-ipad-ganong-medical-physiology-app-review-learning/ (Abrufdatum 6.9.2011)
  33. Ingram, Mathew: What media companies can learn from Walmart. In: Gigacom 14.9.2011 http://gigaom.com/2011/09/14/what-media-companies-can-learn-from-walmart/ (Abrufdatum 23.9.2011)
  34. Kelley, Michael: Major Medical Library Closing Its Doors to Patrons and Moving to Digital Model. In: The Digital Shift. http://www.thedigitalshift.com/2011/10/research/major-medical-library-closing-its-doors-to-patrons-and-moving-to-digital-model/ (Abruf: 2.11.2011)
  35. Kennedy, Marie: marketing electronic resources. 21.9.2011 http://www.scoop.it/t/marketing-electronic-resources (Abrufdatum 23.9.2011)
  36. Kim, Amy Jo: Putting the Fun in Functional. Applying Game mechanics to functional software. (2008) http://www.slideshare.net/amyjokim/putting-the-fun-in-functiona und 29.1.2009 http://www.youtube.com/watch?v=ihUt-163gZI (Abrufdatum 23.9.2011)
  37. Kleinz, Thorsten: Das Handy als Geldbörse. In: Die ZEIT 4.4.2011 http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-04/near-field-communication-google (Abrufdatum 23.9.2011)
  38. Kolowich, Steve: What Students Don’t Know. Inside Higher Education 22.8.2011 http://www.insidehighered.com/news/2011/08/22/erial_study_of_student_research_habits_at_illinois_university_libraries_reveals_alarmingly_poor_information_literacy_and_skills (Abrufdatum 6.9.2011)
  39. Kraule, Nicole: Gute Aussichten für alle Absolventen. In. Ausbildung mit Zukunft 4.4.2011 http://ausbildungmitzukunft.wordpress.com/2011/04/04/gute-aussichten-fur-alle-absolventen/ (Abrufdatum 6.9.2011)
  40. Kueh, Chris: Study Landscape. 29.7.2006 http://www.flickr.com/photos/chriskueh/2253939978/ (Abrufdatum 23.9.2011)
  41. Langner, S.: Viral Marketing – Mundpropaganda in der integrierten Kommunikation. In: Schwarz T., Braun G. (Hrsg.): Leitfaden integrierte Kommunikation – Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert. Waghäusel: Absolit 2006. S. 215-236
  42. Lankes, Dave: Conversants Keynote Title and Abstract. In: Virtual Dave…Real Blog 21.4.2009 http://quartz.syr.edu/rdlankes/blog/?p=735 (Abrufdatum 6.9.2011)
  43. Letterboxmedia: Ninja Librarian. 8.11.2006 http://www.youtube.com/watch?v=pyLTqBARFt8 (Abrufdatum 6.9.2011)
  44. Lischka, Konrad: Ich weiß, wer du bist. In: Spiegel Online 2.8.2011 http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,777814,00.html (Abrufdatum 6.9.2011)
  45. Mathews, Brian: Marketing Today’s Academic Library: A Bold New Approach to Communicating with Students. Chicago: ALA 2009.
  46. Mathews, Brian: Change at American University. Managing for change and continuous improvement. In: American Libraries 25.1.2010 http://americanlibrariesmagazine.org/columns/next-steps-change-american-university (Abrufdatum 6.9.2011)
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  48. McGonigal, Jane: Reality Is Broken: Why Games Make Us Better and How They Can Change the World. New York: Penguin Pr. 2011
  49. McKnight (Hrsg.): Envisioning future academic library services. London: Facet Publ. 2010
  50. Meckel, Miriam: Markenbildung im Internet. 19.8.2009 http://www.youtube.com/watch?v=xE5fXx5iuZg (Abrufdatum 6.9.2011)
  51. Neeb, Christian: Digitaltrend Gamification. Das ganze Leben wird zum Spiel. In: Spiegel Online 18.12.2010 http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,735202,00.html (Abrufdatum 6.9.2011)
  52. Nielsen, Michael: Open Science. In: TEDxWaterloo. 3.3.2011 http://www.youtube.com/watch?v=DnWocYKqvhw (Abrufdatum 6.9.2011)
  53. Nooshinfard, Fatemeh; Ziaei, Soraya: Academic Library Websites as Marketing Tools. In. Library Philosophy and Practice (2011), Ausg. May
  54. Nunn, Brent; Ruane, Elizabeth: Marketing Gets Personal: Promoting Reference Staff to Reach Users. In: Journal of Library Administration 51 (2011), S. 291-300
  55. Obst, Oliver: Marketing und Kundenbindung in Medizinbibliotheken: Fünf Jahre med Information. Münster: Univ.- und Landesbib. 2002
  56. Obst, Oliver 2007a: Marketing 2.0 für Medizinbibliotheken. In: GMS Medizin – Bibliothek – Information 7 (2007), Nr.1, Doc05 http://www.egms.de/static/en/journals/mbi/2007-7/mbi000057.shtml (Abrufdatum 8.9.2011)
  57. Obst, Oliver 2007b: Starting a blog. Journal of the EAHIL 3 (2007), Nr. 2, S. 40-43
  58. Obst, Oliver 2008a: Experts themselves – Why and how beeing useful to self-sufficient patrons. In: medinfo 23.7.2008 http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/23/2234 (Abrufdatum 8.9.2011)
  59. Obst, Oliver 2008b: Hausbesuche: In: Aktuelles 30.4.2008 http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/889 (Abrufdatum 8.9.2011)
  60. Obst, Oliver: How we’re promoting Elsevier eBooks via our library blog. In: Library Connect Newsletter 7 (2009), Nr. 3 http://libraryconnect.elsevier.com/lcn/0703/lcn070309.html (Abrufdatum 8.9.2011)
  61. Obst, Oliver 2010a: What we achieved by promoting our E-Books. In: medinfo 28.1.2010 http://medinfo.netbib.de/archives/2010/01/28/3612 (Abrufdatum 8.9.2011)
  62. Obst, Oliver 2010b: iPad lending project: First Results. In: Journal of the EAHIL 7 (2010), Nr.4, S.39-41 http://jeahil.wordpress.com/2010/10/14/ipad-lending-project-first-results/ (Abrufdatum 8.9.2011)
  63. Obst, Oliver 2010c: 2. Zukunftskolloquium der Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster, 28./29. Juni 2010. In: GMS Med Bibl Inf 2010;10(3):Doc31. DOI: 10.3205/mbi000214, URN: urn:nbn:de:0183-mbi0002142 (Abrufdatum 30.12.2011)
  64. Obst, Oliver 2011a: Taskforce Bibliothek+Fachschaft. In: Wissens-Wiki:TaskForce http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/wiki/TaskForce (Abrufdatum 8.9.2011)
  65. Obst, Oliver 2011b: Humour and Clowns in the Library. In: Journal of the EAHIL 7 (2011), Nr. 4: 27-29 http://jeahil.wordpress.com/2011/11/08/humor-and-clowns-in-the-library/.
  66. Obst, Oliver 2011c: Neue Umfrage: Was zieht Sie in die Zweigbibliothek Medizin? In: Aktuelles 12.1.2011 http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/2886 (Abrufdatum 8.9.2011)
  67. Obst, Oliver 2011d: SchwarzesBrett. In: Wissens-Wiki 15.8.2011 http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/wiki/SchwarzesBrett (Abrufdatum 8.9.2011)
  68. Pew Internet & American Life Project Report / The Future of the Internet III (2008) http://www.pewinternet.org/Reports/2008/The-Future-of-the-Internet-III.aspx (Abrufdatum 8.9.2011)
  69. Plutchak, T.Scott: University Library 2021. 23.8.2011 In: T.Scott http://tscott.typepad.com/tsp/2011/08/university-library-2021.html (Abrufdatum 8.9.2011)
  70. Ratzek, Wolfgang: The mutations of marketing and libraries. In: IFLA Journal 37 (2011), Nr. 2, S. 139-151 (2011)
  71. Redefining the Academic Library: Managing the Migration to Digital Information Services. Hrsg.: University Leadership Council/Education Advisory Board. Washington, DC: The Advisory Board Company 2011. http://www.educationadvisoryboard.com/pdf/23634-EAB-Redefining-the-Academic-Library.pdf (Abrufdatum 30.12.2011)
  72. Reiter, Hanspeter: Neuro-Marketing: Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung nutzen. In: Blickpunkt:KMU (2009), Nr. 5 http://www.blickpunktkmu.ch/index.php?go_art=775&go_cap=82&go_cinf=21 (Abrufdatum 8.9.2011)
  73. Rodriguez, Annarely: Library Helps Students Relax During ‘Crunch Time’ In: The Current Newspaper 19 (2009), Nr. 26, S.5 http://issuu.com/thecurrent/docs/volume_19_issue_26_web_site (Abrufdatum 8.9.2011)
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Wir verkaufen nicht den Sekt, sondern das Zischen

Posted by obst on January 22nd, 2011

Wer sich vom stundenlangen Shopping erholen möchte, geht ins nächste Cafe und bestellt sich ein Heißgetränk. Nicht etwa, weil er akut Durst hätte, sondern weil er in angenehmer Atmosphäre ausruhen möchte oder weil der Kaffee zum Shopping eben dazu gehört. Es besteht kein direktes Bedürfnis nach dem Produkt, sondern nach der Atmosphäre bzw. den Gefühlen, die mit dem Konsum des Produktes verbunden sind. Jeder kennt das. Der überdrehte Werbefuzzie Nat Kaplan brachte es in der Marty Feldman-Komödie Haferbrei macht sexy auf den Punkt: “Wir verkaufen nicht den Sekt, sondern das Zischen!”

Cleveres Marketing appelliert direkt an diese Gefühle, die mit dem Konsum (bzw mit früheren Konsumerlebnissen) verbunden sind. In der Branche ist dies als Neuro- oder Gefühls-Marketing bekannt. Es wird gezielt versucht, die Trampelpfade im Gehirn zu finden und zu bedienen, die den Kunden zum Kauf bewegen.

Selbst in den stark content-lastigen Bibliotheken wird das Umfeld wird immer wichtiger, wie eine kürzliche Umfrage in Münster zeigt. Neben dem richtigen “Bücherumfeld” (64%) waren auch Wohlfühlfaktoren stark repräsentiert wie “in der Bib kann ich am besten lernen” (56%), “hier lernen auch andere, das motiviert” (47%) und “hier sind die Leute, die ich kenne” (24%).

Emotionales Marketing für Bibliotheken heißt, ein stimmiges Umfeld zu schaffen, in dem sich die Studierenden wohl fühlen. Über den Content will ich hier nicht sprechen, der ist selbstverständlich. Zu dem “richtigen” Umfeld gehören nette, respektvolle und nicht pushige Mitarbeiter (kompetent natürlich auch). Dazu gehört ein angenehmes und ergonomisches Mobiliar. Eine stimulierende Architektur. Zahlreiche und saubere Toiletten (keine Selbstverständlichkeit). Essen und Trinken: Nicht nur ein Automat irgendwo in der Lobby, sondern ein Ort, wo in angenehmer Atmosphäre konsumiert werden kann. Und schlußendlich: Dazu gehört die Vernetzung in den Sozialen Communities der Studierenden.

Nachtrag: Ich wurde von meinen Mitarbeitern gefragt, was denn “pushig” wäre. Als pushy werden im anglo-amerikanischen Bereich Bibliothekare bezeichnet, die Nutzer nerven (im negativen Sinn). Z.B. “People don’t want pushy librarians in their face all the time trying to “sell” them stuff.” [Annoyed Librarian]

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Lob, unverhofft

Posted by obst on January 20th, 2011

Hört man immer wieder gerne :-)

You are an information machine there is nothing unknown.

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