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for a ridiculously amazing user experience…


Dr.rer.nat.
Dipl.-Biol. Oliver Obst

 

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  • Studierende sind ein Quelle der Inspiration für die Bibliothek

    4th April 2014

    Nicht erst seitdem ich Grossvater geworden bin schätze ich das Zusammensein mit jungen Menschen ausserordentlich. Nicht nur im privaten Umfeld. Auch und gerade in der Bibliothek macht es mir große Freude mit jungen Menschen zusammen zu sein, zusammen zu arbeiten, zusammen zu diskutieren. Großvater trifft auf Jugend – das ist natürlich auch ein Klischee. Alter Mensch mit reichem Erfahrungsschatz, jungen Menschen sitzen zu seinen Füßen und lauschen andächtig seinen weisen Ratschlägen. Bei uns ist das aber nicht so. Eher das Gegenteil. Der alte Mann hört den Jungen zu: Wir fragen Studierende nach ihrer Meinung zu unseren Ideen. Wir beziehen sie in unsere Projekte mit ein, wir fordern ihr Feedback heraus.

    Was mich am meisten dabei begeistert, ist ihre frische, unverbrauchte Sichtweise. Sie fragen immer „Warum ist das so?“. Und bei vielen Dingen kann ich nur antworten: „Weiß ich auch nicht.“ „Warum dürfen Benutzer nicht mit Mantel in die Bibliothek?“ „Weiß ich auch nicht, das war schon immer so.“ Wenn man neugierig ist, kann ein solches Warum? sehr bereichernd sein. Jedes Warum kann eine Türe in die Zukunft sein und eine Quelle der Inspiration.

    Wenn man mich fragen würde: „Was ist die größte Gefahr für die Bibliothek, würde ich mit Donald T. Hawkins antworten: „What will kill our profession is a lack of imagination.“ Lack of imagination und Verhaftet sein an alten Antworten bewirken einen starren, engen Blickwinkel und als Konsequenz schlechte, nicht passende Services. Die Evolution wird über uns Dinosaurier hinweg gehen – aber halt: Vermutlich ist die Evolution bereits über uns hinweg gegangen – nur wir haben es noch nicht gemerkt. Wir glauben weil die Bibliotheken voll sind, würde unser Dienstleistungskonzept noch stimmen.

    Wie kann man aus einem behäbigem Dinosaurier ein flinkes Säugetier machen? Man könnte z.B. versuchen, Studierende in die strategische Planung, in das Alltagsgeschäft der Bibliothek einzubinden, sei es in Form von Taskforces, die nur für spezielle Aufgaben zusammenkommen, sei es in Form einen ständigen Advisory Boards, der die Bibliothek berät.

    Mit Studierenden oft in Kontakt zu sein, mit ihnen häufig zu reden, sie nach ihren Wünschen zu fragen, und das nicht nur in anonymen Umfragen, sondern live, face-to-face, bringt jedem einzelnen und der Bibliothek immense Vorteile. Es macht einige Arbeit, aber es lohnt sich, die Vorteile liegen auf der Hand: Vernetzung, politische Einflussmöglichkeiten, wirklich nützliche, zielgerichtete Services, Zukunftsfähigkeit, Wissen um den Nutzer, den Markt, gemeinsame Ziele definieren, an einem Strang ziehen. Wir machen seit fünf Jahren sehr gute Erfahrungen mit einem Studierendenbeirat und haben kürzlich zwei Taskforces zum Einsatz von Tablets in der Ausbildung installiert.

    Was ich am meisten an diesen Begegnungen schätze ist die große Begeisterungsfähigkeit, ihr grenzenloser Optimismus, ihr ausgeprägtes Vorstellungsvermögen, das sie nur allzu gerne bereit sind, mit der Bibliothek zu teilen. In den Dienst der Bibliothek, nein: In den Dienst der gemeinsamen Sache zu stellen, wenn sie merken, dass es der Bibliothek ernst ist (mit den Veränderungen) und es den anderen Studierenden zugute kommt. Wenn Sie merken, das am anderen Ende des Tisches ein genauso engagierter Mensch sitzt. Viele Studierende – die Mehrheit, gerade in der Medizin – sind einfach brilliant, äußerst kluge Köpfe, super kreativ. Es wäre eine Schande und Ressourcenvergeudung, dieses grosse Potenzial nicht zu nutzen.

    English version

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    Wenn du in der Wahrheit Halt findest, kehrt alles andere zu dir zurück

    6th March 2014

    Mein Leitspruch seit ein paar Tagen.

    Krisen, so schmerzhaft sie für unmittelbar Betroffene sind, haben auch ihr Gutes: Sie führen zu größerer Klarheit im Denken und zwingen dazu, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen und sie nicht länger zu verklären. In Krisen werden Mythen überprüft – und, jedenfalls nicht leichten Herzens, gegebenenfalls entsorgt. Klaus-Dieter Frankenberger, FAZ 26.3.2014

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    “GEHORCHE KEINEM” bleibt vorerst dunkel

    6th March 2014

    Die ULB Münster sandte am 08.01.2014 folgende Nachricht über den Äther:

    Vielleicht haben Sie es ja schon bemerkt: Die Leuchtbuchstaben des Kunstwerks “GEHORCHE KEINEM” bleiben auch nach Einbruch der Dämmerung dunkel. Dieser Zustand wird voraussichtlich bis zum kommenden Frühjahr andauern.

    Bereits seit einiger Zeit gab es Probleme mit dem Ausfall einzelner Buchstaben. Die bisherigen Bemühungen, den Defekt zu beheben, blieben aber letztlich ohne nachhaltigen Erfolg. Nun ist klar: Erst ein recht aufwändiger Tausch der innenliegenden Elektronik wird das Problem dauerhaft lösen.

    Aufgrund der winterlichen Witterung sind die notwendigen Arbeiten erst für das Frühjahr 2014 geplant. Der Grund: Die Buchstaben sind sehr groß und aus einem anfälligen Material gefertigt. Ein möglicher Materialbruch beim Entfernen der Buchstabenfronten soll nicht riskiert werden.

    Da defekte Leuchtbuchstaben die künstlerische Wirkung des Werks beschädigt, hat die ULB entschieden, die Beleuchtung bis zur endgültigen Behebung des Defekts komplett abzustellen.

    Mein Kommentar: Gute Reaktion! Jeder einzelne Buchstabe hat seine eigene Bedeutung, die der Künstler gegebenenfalls zu erklären und zu verteidigen wüßte. Nicht auszudenken wäre z.B. ein Ausfall des Buchstaben “K” gewesen.

    Foto: Pressestelle der ULB Münster

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    Gehirn schlägt Google

    10th June 2013

    Sage und schreibe eine Stunde schlage ich mich jetzt schon mit diesem verrückten Detektiv herum, den ich in meiner Kindheit so gerne gelesen habe. Es ist ein schwedischer Detektiv und ich bin gerade in Stockholm, also muß ich jetzt sofort, stantepede herausfinden, wie mein Kinderheld heißt – kruxifixtürken! Sollte doch ein Leichtes sein mit Google. Aber nichts da. Keine noch so geniale Kombination von Suchbegriffen bringt mich weiter. Nicht “Schweden Krimiautoren” noch “Nyköping Krimi 70er”, auch nicht auf der fünften Googleseite, die ich sonst gar nicht beachte. Verdörrienochmal! Ich krame aus meinem Gedächtnis noch heraus, dass es sich um den Reporter einer Zeitung handelte mit Schnurrbart, aber weder Google noch die nette Rezeptionistin kann damit etwas anfangen. Überhaupt scheint beider Gedächtnis nur wenige Jahre zurückzureichen – das reicht nicht, denn nachweislich habe ich diese Romane als cira 10/11-Jähriger verschlungen, d.h. Ende der 60er.

    Hmmmm. Ich zermartere mein Hirn. Da muss doch noch ein Informatiönchen herauszuholen sein, nur ein zusätzlicher Suchgriff. Anaton, Aganon, Agaton! Ha!! So hieß der Detektiv! 45 Jahre lag der Name irgendwo in einer grauen Zelle versteckt, nie wieder dran gedacht, und nun spuckt ihn das Gehirn brav (und quasi sofort) aus. Ok, ich musste schon ein bisschen verzweifelt sein, bevor es sich überzeugen ließ…

    Und “Agaton” sagt dann auch Google etwas (und nachher auch Amazon, wo ich wenige Minuten später ein paar vergilbte Kinderzimmermemorabilia erstehe): Agaton Sax, der Meisterdetektiv! Agaton Sax und die Liga für Lautlosen Sprengstoff! Hurra, Agaton, auf ewig bin ich dein!!

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    Internetsicherheit I

    29th April 2013

    Wenn man wüßte, wieviel Honigtöpfe man (in Form von schlechten Passwörtern) ins Internet gestellt hat, sollte man doch besser Imker werden.

    Foto: Joergens.mi / Wikimedia Commons

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    Jeder Mensch ist ein Clown …

    7th November 2012

    Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut es zu zeigen (Charlie Rivel)

    Foto: bulver / Wikimedia Commons

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    Auskunftsbattle: 35 Schritte um mal eben was auszudrucken…

    9th August 2012

    Gerade an der Auskunft. Wieviele Schritte braucht es eigentlich bei uns, wenn ein Benutzer etwas ausdrucken möchte?

    1. Benutzer steht mit USB-Stick vor mir
    2. Wir gehen zur Druck- und Kopierstation
    3. Sie ist aus und muss hochgefahren werden
    4. … warten …
    5. USB-Stick rein, zu früh, wird nicht erkannt
    6. Jetzt geht es, aber das Dokument ist nicht in PDF sondern in Word
    7. Wir gehen zu einem Rechner, um mit Open Office das Dokument in PDF umzuwandeln
    8. Der Benutzer hat keine Zugangskennung
    9. Dann bekommt er halt eine Tageskennung
    10. Haben Sie einen Personalausweis? Nein, aber einen Aufenthaltstitelausweis
    11. Ok, Schlüssel für supergeheime Tageskennung aus dem Auskunftsboy nehmen
    12. Den Rollboy für die Tageskennung aufschliessen
    13. Den Benutzer mit allen Angaben eintragen: Datum, Name, Staatszugehörigkeit, Ausweisnummer, Gültigkeitsdauer, Anmelde-PC, Bearbeiter
    14. Ihn unterschreiben lassen
    15. Zum Linux-Suse-Rechner gehen und ihn einloggen – funktioniert nicht
    16. Vielleicht der zweite Linux-Suse-Rechner? Auch nicht!
    17. Also einen der beiden neu starten
    18. … warten …
    19. Nochmal einloggen – es funktioniert
    20. Der Nutzer findet seinen USB-Stick nicht unter Linux
    21. Sitz des USB-Sticks kontrollieren
    22. Open Office öffnen
    23. Zu den externen Festplatten gehen (“Sicherungsgeräte” heisst das hier benutzerfreundlich)
    24. Jetzt poppen gleich drei, vier Fenster auf: Linux hat den Stick erkannt
    25. Alle Fenster wieder zu machen bis auf Open Office
    26. Das Worddokument öffnen
    27. Als PDF exportieren
    28. USB-Stick dem Nutzer geben
    29. Die Tageskennung abmelden
    30. Zur Druck- und Kopierstation
    31. USB-Stick rein
    32. PDF-Dokument aufrufen
    33. Kopierer mit Geld oder Karte bestücken
    34. Ausdrucken
    35. USB-Stick wieder rausnehmen

    Eine wirklich ridiculously amazing experience, mehr für mich als für den Nutzer…

    Foto: birdy at Wikimedia Commons

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    Bibliotheksethik, Teil 2: Lifetime Value von Benutzern

    8th August 2012

    Anne Christensen hat ja kürzlich in ihrem Blogpost Ein Versuch über bibliothekarische Beratungsethik die Frage aufgeworfen, ob wir nicht so mutig sein sollten (und dafür bricht sie eine Lanze), eine “invasivere”, urteilende und zielführende Beratung anzubieten als jetzt. Mit anderen Worten: Ob wir wie Google dem Nutzer hunderte Informationsbröckchen hinschmeissen und ihn damit alleine lassen sollten oder ihm ein Buch (Artikel, Datenbank) empfehlen sollten, dass ihn u.U. rascher zum Ziel bringt.

    Wir gehen ja mit unserer Sprechstunde für Doktoranden und den Hausbesuchen schon sehr in die Christensen’sche Richtung, auch wenn das generelle Problem natürlich bleibt (und da meine ich eher die 1. Hypothese: “Wir BibliothekarInnen finden in der Regel, dass wir auf ganz dünnem Eis arbeiten – zumindest dann, wenn wir nicht FachreferentInenn sind und in unserer Schokoladendisziplin beraten oder schulen”).

    Nachtrag. Ach ja: Im Kontext von Medizinbibliotheken tauchen ganz andere Probleme auf, gegen welche die obigen wie laue Lüftchen wirken: Nicht selten kommen Patienten, die um Rat bezüglich ihrer Symptome/Krankheit fragen (oder die eines “Freundes”). Diagnosen stellen sollte man dann nicht, das ist schon klar, aber Antworten geben die schon, die US-amerikanischen Medizinibliothekare. Ihr Berufsethos verbietet es, sich hinter Ausflüchten wie “Ich bin doch kein approbierter Arzt” zu verstecken, sondern sie helfen mit objektiven Informationen weiter bzw. wo diese zu bekommen sind. Wussten Sie, dass die American Library Association extra einen Guide herausgebracht hat für Public Libraries, wie man Consumer Health Information anbietet? Nicht ob, sondern wie!

    In diesem Zusammenhang stellte sich mir eine weitere bibliotheksethische Frage: Sollen wir Professoren anders (bevorzugter) behandeln als Studenten? Ich höre schon den Aufschrei, aber wirtschaftlich gesehen würde es durchaus Sinn machen, eine neue Benutzergruppe “Schokoladennutzer” einzuführen, denn:

    ideally, a business should give all of their customers good service, but then provide a “ridiculously amazing experience” when it really counts. [Justin Yoshimura von 500friends]

    500friends analysieren Nutzer, um ihren “lifetime value” vorherzusagen. Und in der freien Wirtschaft ist das durchaus überlebenswichtig zu wissen, mit welchen Nutzern man mehr Geld verdienen kann, und mit welchen weniger. Deshalb unterteilt 500friends die Kunden auch in so genannte Archetypen (BTW: ein interessanter Marketingansatz auch für Bibliotheken).

    Meine Frage ist nun: Gibt es auch einen lifetime value von Bibliotheksnutzern? Gibt es Nutzer, die Bibliotheken mehr “Geld” bringen als andere? (um in dieser Wirtschaftsanalogie zu bleiben). Statt Geld könnte man natürlich auch Profit sagen oder Budget.

    Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Klar, Professoren haben – in diesem Sinne – einen deutlich höheren lifetime value als Studenten. Den höchsten lifetime value hat der Dekan, weil der über das Bibliotheksbudget entscheidet. Ein “ridiculously amazing service” für ihn und der Mann wird vielleicht Fan der Bibliothek – ein unschätzbarer Wert in Zeiten umkämpfter Etats.

    Dem steht natürlich unser Gerechtigkeitsempfinden entgegen, dass jeden Nutzer gleich behandeln möchte (nein, nicht jeden gleich: Der, der vor mir steht ist gleicher!), und das ist auch gut so, selbst wenn Mark Buzinkay (von dem ich diesen schönen Hinweis auf 500 friends habe) es “als Mähr von gestern entlarvt sieht, dass alle Kunden gleich behandelt werden”.

    Naja, man kann ja das eine tun ohne das andere zu lassen, oder?

    Foto: Simon E.Schuster Wikimedia Commons

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    Die Zukunft des Bibliotheksmarketings

    30th July 2012

    Heute habe ich was Schönes in der Post gehabt: Das Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing, Hrsg. v. Georgy, Ursula / Schade, Frauke. Es enthält ein Kapitel von mir, in dem ich nicht mehr und nicht weniger als Die Zukunft des Bibliotheksmarketings darlege – soweit sie mir jedenfalls geoffenbart wurde. Obwohl, allerdings, der Abgabetermin August 2011 war und die damals avisierte Zukunft damit jetzt schon hoffnunglos veraltet ist …

    Der geliebte de Gruyter-Verlag bewirbt es mit den bescheidenen Worten:

    – Erstes umfassendes und systematisches Handbuch
    – Methoden, Strategien und Konzepte des Marketingmanagements werden auf Bibliotheken und Informationseinrichtungen angewandt
    – Profile und Marken können ganzheitlich aus einer Marketingperspektive entwickelt werden
    – Bietet praxisrelevante und theoretisch fundierte Handreichungen

    Die Zukunftsfähigkeit von Bibliotheken und Informationseinrichtungen hängt entscheidend davon ab, wie es ihnen gelingt, die gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und technologischen Entwicklungen zu antizipieren und sich dazu im Kontext der Kultur- und Bildungslandschaft mit einem innovativen Dienstleistungskonzept zu positionieren. Das Handbuch überträgt aktuelle Marketingstrategien und -methoden aus einer systematischen Perspektive auf Bibliotheken und Informationseinrichtungen, so dass sie praxisrelevant und theoretisch fundiert sind.

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    “rüde”

    12th March 2012

    So nannte mich letztens ein Verlagsvertreter. Und es wurmte mich eine lange, lange Zeit. Was war passiert? Ich war gegen Flash, weil ich auf iPads stehe. (Zur Erklärung: iPads mögen kein Flash wegen Steve Jobs. Verlage mögen kein PDF wegen Pirate Bay.)

    Will ich rüde sein? Was ist überhaupt “rüde”? Fragen wir mal den Vater aller Synonymverzeichnisse, A.M.Textor: “Sag es treffender”:

    Hmmm, “bäuerlich” ist nicht so mein Ding, auch nicht “rücksichtslos”. Aber ich habe doch nur meine Meinung gesagt, war ich wirklich so rücksichtslos? Vielleicht ohne Rücksicht auf die Interessen des Verlags. “Grobianisch”? Tool, was es alles für Vokabeln gibt! Aber als Beschreibung für mich? “Kernig, deftig, drastisch” – ja, so komme ich bestimmt ab und an bei Anbietern rüber. Wenn mir etwas nicht gefällt und ich es in medinfo hinausposaune, kommt manchmal mein Ärger hoch, auch wenn ich den Rat von Jenny Levine (oder war es Krafty?) befolge, es erst am nächsten Tag zu veröffentlichen. Im großen und ganzen – denke ich -, bin ich bei den Anbietern aber als “rauh aber herzlich” bekannt und so mag ich es auch. Die rauhen Kanten sollen ja bei zunehmendem Alter immer runder werden, habe ich mir sagen lassen – und dann heißt es bald nur noch über mich: “direkt und herzlich” …

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