Posted by oliver on September 7th, 2009

Der in Prezi erstellte Vortrag habe ich am Mittwoch, den 9.9.2009 um 9:35, auf der AGMB-Jahrestagung am UKE in Hamburg, gehalten.
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Posted by oliver on May 29th, 2009

It’s a special moment - when long intended and long planned things are going to happen. Was the same with the House Calls, which I’ve tried to set up almost since last century and today with our smartphone website. The very instant the zbmed mobil icon popped up on my iPhone I know I’ve succedded. It’s a special moment - and it’s precious.
BTW: Maybe not by chance moment and momentum are so similiar. You need the second to achieve the first…
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Posted by oliver on March 4th, 2009

Ich muß vorwegschicken, dass ich nicht an Horoskope glaube. Prinzipiell. Zumindest nicht an diejenigen im Prisma. Die sind so einfallslos, die lese ich sowieso nie. Doch letztens dachte ich, mich trifft der Schlag! Liefert doch das aktuelle Horoskop eine exakte Beschreibung meiner Persönlichkeit - und dies vollkommen objektiv und wertfrei. Der Beste - Eingebungen - freien Lauf - keine Diskussionen: Das konnte nur auf mich ganz persönlich gemünzt sein.
Je länger ich das aber lese, desto mehr beschleicht mich der dumme Verdacht, dass sich da jemand auf meine Kosten einen Heidenspaß erlaubt hat. Man sollte wohl doch die Horoskope der Karnevalswoche mit Vorsicht geniessen …
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Posted by oliver on November 13th, 2008

Foto: Dieter Martens
Da kann man im hintersten Österreich als Bauer sein Leben fristen und doch erreicht einen seine Berufung unerbittlich: Schaut man eines Tages in die Zeitung und sieht einen Auslöser, wie das Atomium z.B.: Bauer Gsellmann baut die Weltmaschine.
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Posted by oliver on July 11th, 2008

Seit einiger Zeit experimentiere ich mit Social Networking Tools. Zur Zeit ist Nature Network dran, wo ich ein ausgefeiltes Profil erstellt und auch schon einige Kontakte habe. Ausgelöst wurde dieses Engagement durch die Einladung von Martin Fenner, an seinem Panel bei der Science Blogging Conference 2008 teilzunehmen. Bin schon megagespannt, wie das wird! Das Programm sieht gut aus. Ein paar Fragen habe ich schon an die Konferenz:
- Liegt hier (im wiss. Bloggen/Networking) die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens - weiß nicht
- Liegt hier die Zukunft des wissenschaftlichen Kommunizierens - unter anderem
- Liegt hier die Zukunft der wissenschaftlichen Bibliotheken - denke schon
- Liegt hier die Zukunft der wissenschaftlichen Bibliothekare - sicher
Detaillierte Berichte folgen - wie ihr wißt, kann ich ja nichts für mich behalten.
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Posted by oliver on February 18th, 2008
Eine Telefonnummer aus Mönchengladbach, meiner Heimatstadt. Aber es ist kein Verwandter dran:
“Ich habe vor meinen Körper der Wissenschaft zu überlassen.”
“Ja, kein Problem, das macht bei uns die Frau Schraer. Einen Moment, ich suche Ihnen die Telefonnummer heraus.”
“Vielen Dank, Sie haben mir sehr weitergeholfen.”

Vor ein paar Wochen wäre ich noch sehr hilflos gewesen, aber ich habe ja jetzt Erfahrung. Dieser Anruf war nicht der erste. Zuerst bekam ich einen Brief. Nicht aus Mönchengladbach, aber mit derselben Bitte. Dieser Brief hatte uns hier in der Bibliothek sehr beschäftigt. Meine Mitarbeiter verlangten, ich solle erstmal herauskriegen, warum derjenige seinen Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellen wolle, das sei doch nicht normal. Der hätte bestimmt keine Angehörigen mehr und würde alleine in seiner Wohnung dahinvegetieren. Oder - noch schlimmer - er würde sich was antun, sobald das ok von uns käme. Aufmerksam wurde der Brief von allen Seiten betrachtet, hin und her gedreht und gegen das Licht gehalten.
Ganz anders nun das Telefonat: Es verlief mir schon fast zu sachlich. Ich hätte ihn gerne gefragt, warum er denn … Vielleicht hätte ja ein tröstendes Wort genügt, ihm wieder Mut zu machen, ihn aus seiner Einsamkeit herauszuholen? Harmloser Spinner. Nicht er, ich - der Bibliothekar. Allzeit zu allem (hilfs)bereit.
Apropos: Wie kommen die immer an meine Telefonnummer und Adresse? Sitzt da einer in der Zentrale und denkt: “Keine Ahnung, was der will. Die in der Bibliothek werden sich schon drum kümmern - die sind immer so nett.” ?
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Posted by oliver on September 6th, 2007
At the EAHIL Workshop, Krakow, Poland, I will deliver a Continuing Education Course on Weblogs and Mashups. Guus will accompain and support me with his expertise on Second Life and mashups.
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Posted by oliver on August 1st, 2007
Seit einiger Zeit frage ich mich: “Ist Wissen gesund? Kann man zuviel wissen?” Bei meinen Fortbildungen und Vorträgen bewerfe ich die Zuhörer ja nur so mit Informationen und wundere mich, dass es noch Web 2.0-Abstinenzler gibt. Jochen Dudeck analysiert in Bibliotheken in der Netzwerkgesellschaft die Gründe für diese Abstinenz bzw. die Resistenz gegen alles Neue:
Ich kann nicht immer “kommunizieren”, ich muss auch irgendwann “arbeiten”. Welchen Nutzen bringt es mir, wenn ich ständig mit Nachrichten aus dem Bibliothekswesen überschüttet werde, die zwar alle irgendwie interessant, aber für meinen Arbeitsalltag nur selten relevant sind? [...] Oft fehlen schon die Ressourcen, bedingt durch ständige Personalkürzungen und Arbeitsverdichtung. [...] Betrachten wir zuerst die Frage der Ressourcen unter den drei Aspekten: können, wollen, dürfen.
- Ich kann nicht, weil ich keine Zeit habe.
- Ich kann nicht, weil ich nicht weiß, wie es geht.
- Ich will nicht, weil dadurch meine vermeintlichen Unzulänglichkeiten offenbar würden.
- Ich darf nicht, weil mein Vorgesetzter [die EDV] das nicht will, usw.
Dudeck wirft danach einen kritischen Blick auf den Information Overload und die Auswirkungen der zunehmenden Beschleunigung auf die Gesellschaft:
Selbstverständlich tragen die Werkzeuge der sozialen Software auch erst einmal zu dieser Akzeleration bei. Ich kann z.B. durch den Einsatz eines RSS-Readers mehr in kürzerer Zeit erfassen. Der starke Widerstand gegen die Nutzung dieser Instrumente kommt aus der Ablehnung dieses “mehr”. Vernetzung wird zum Anschlusszwang, wenn ich selbst darin keine ausreichenden Gestaltungsmöglichkeiten habe. Hinzu kommt der Druck, technisch auf dem Laufenden zu bleiben. Was für EDV-Spezialisten reizvoll sein kann, ist für Normalanwender eine Zumutung.
Weitere Zitate, die mir in diesem Zusammenhang aufgefallen sind:
Wissen kann behindern. Unwissen kann befreien. Zu wissen, wann man etwas wissen muss und wann nicht, ist genauso wichtig wie eine scharfe Klinge. [Suzume-No-Kumo 1434]
Knowing too much hinders knowing at all - and thought brings no comprehension [Maulana Jalal al-Din Rumi: The illustrated Rumi]
Schwieriges Thema. Der Begriff “Wissen” wird auch sehr unterschiedlich verwendet. Wir definieren uns ja alle irgendwie über unser Wissen, gerade im Informationswesen, aber ich würde diese Art Wissen eher neutral als “Kenntnisse haben” bezeichnen. Der Begriff “Wissen” bei Matsuoka und Rumi bezeichnet dagegen sowohl das rational bewußte Wissen um Dinge als auch ein unbewußtes, intuitives Verständnis um ihre innere Qualität.
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Posted by oliver on June 5th, 2007

Der Kursus am gestrigen Montag war ein voller Erfolg, alle Teilnehmer haben eigene Weblogs und iGoogle-Seiten erstellt - und das von Null auf 100 in knapp zwei Stunden! Die Skripte habe ich aktualisiert und ins Netz gestellt (unter Bibliography). An das zweite Skript (auch 2,8MB) habe ich die von den Teilnehmern erstellten Weblogs angehängt.
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Posted by oliver on March 28th, 2007
Apropos Podcast: Seit ein paar Wochen biete ich einen Wochenrückblick der Bibliothek als Podcast an. Mal gespannt, wie lange ich das durchhalte. Natürlich ist der Podcast auch als Feed zu abonnieren… Ab und an werde ich dort auch Vorträge einstreuen.
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