Tagebuch der Bibliotheksschliessung nach Corona

Dies hier ist ein Tagebuch der Schließung der Zweigbibliothek Medizin Münster ab dem 19. März 2020 während der großen Coronavirus-Pandemie (Tage werden gezählt als nC = „nach Corona“).

Tag 14 nC
Heute Morgen total verschnupft – die letzten Tage waren einfach zu kalt, brrrh!, und dann die langen Spaziergänge – das geht voll auf die Gesundheit! Werde mich bei der heutigen Videoschalte zurückhalten.
Heute Morgen ist die Bibliothek seit 14 Tagen geschlossen. Zwei Wochen Lockdown – eine Bilanz: Wir haben bereits zwei Dienstbesprechungen, eine Verabschiedung und eine Neueinstellung als Videokonferenz durchgeführt, täglich wird mit den Mitarbeitern im Homeoffice telefoniert, auch dank Email und Mattermost läuft die Kommunikation (nicht reibungslos) bisher ganz gut. Wir haben wenig Anrufe und Email-Anfragen, auch die Nutzung unseres Fernleihdienst Rapidoc hält sich in Grenzen.
Heute Morgen im Radio: Zoom, der allgegenwärtige Video-und Konferenzdienst, steht aufgrund von fehlendem Datenschutz in der Kritik. Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat sich eingeschaltet und will von Zoom Auskunft zu Maßnahmen für den Schutz von Nutzerdaten und Privatsphäre einholen. Zoom wurde gerade erst von UKM und Uni lizenziert, es sollte als Rettungsanker für Konferenzen, die Lehre, das digitale Sommersemester und einfach alles dienen, wir wollten damit unsere Mitarbeitermeetings abhalten, da uns Skype nicht vertrauenswürdig genug erschien (!) und das DFN-Tool DFNconf Bandbreitenprobleme zeigte, doch offensichtlich hatte sich keiner Gedanken darüber gemacht, dass der Anbieter in den USA sitzt und vielleicht nicht so ganz DSGVO-kompliant ist…
Heute Morgen in der Zeitung: Was, es gibt keinen Aprilscherz? Ist den die Lage soo ernst?

Tag 13 nC
Mein Wort des Tages ist das von Yuval Harari im Handelsblatt: „Zweitens ist nicht Isolation, sondern Information das Gegenmittel zur Epidemie. Wir brauchen verlässliche und gute Informationen, die sowohl auf der Länderebene als auch auf der Ebene der Individuen geteilt werden.“ Das erinnerte mich an meinen geliebten Christian-Drosten-Podcast, der mit seiner sonoren wissenschaftlichen Seriösität einen wichtigen Tagesanker im persönlich-medialen Turmoil darstellt.
Für die medizinische Ausbildung eine Kompilation unserer elektronsichen Ressourcen zusammengestellt: Digitales Sommersemester: E-Books, Datenbanken und weitere Ressourcen für die Lehre.

Tag 12 nC
Wie geht man damit um, wenn einigen so langsam die Arbeit ausgeht? Es ist schwer, für Mitarbeiter an der Leihtheke sinnvolle Tätigkeiten im Homeoffice zu finden. Manchen macht das nichts aus, andere scharren mit den Hufen. Hinzu kommt die Isolation und fehlende Tagesstruktur in der jetzigen Situation: Mal wieder in die Bib fahren zu können, erscheint da manchem als rettender Anker. Wir werden jetzt wohl die zwei Teams rotierend neu besetzen, damit auch andere Mitarbeiter „in den Genuß kommen“, in der Bibliothek arbeiten zu dürfen. Die IMB bat auch schon darum, ob ich nicht mal wieder gedruckte(!) Bücher anschaffen wolle, die Buchhändler würden sich über jeden Auftrag freuen.
Ich hatte gestern kurzfristig neue eRef-Lizenzen lizenziert, weil ich die vom Coronavirus belasteten Stationen in Chirurgie und Ambulanz unterstützen wollte. Der Leiter der Notaufnahme hat sich sehr darüber gefreut, was wiederum mich sehr gefreut hat. Kommt an! 🙂

Tag 11 nC
Was liest man Sonntags Morgens in der Krise? Das gleiche wie sonst auch: Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Heute hat die FAS Studierende interviewt. Benedikt Flörsch (29), siebtes Semester Medizin an der LMU München, macht sich keine Sorgen: „Ansonsten lerne ich wie die meisten Medizin-Studierenden mittlerweile mit dem digitalen Nachschlagewerk „Amboss“ in Eigenregie, das alle wichtigen Standardwerke vereint und zu jedem Fachgebiet die passenden Fragen aus den Staatsexamen zum Üben anbietet.“ David Overmeyer (27), siebtes Semester Jura an der WWU Münster, lernt gerne in der Bib: „Vor einem Jahr hätte mich die Krise weniger beeinflusst. Ich erarbeite mir die Inhalte meist eigenständig, viele Skripte sind online abrufbar. Aber die Schließung der Bibliotheken hätte mich vielleicht etwas gebremst, ich finde dort die richtige Atmosphäre zum konzentrierten Lernen und Arbeiten.“ Na, das macht doch Hoffnung. Wir sind mit Amboss und via medici gut aufgestellt, zumindest die Prüfungsvorbereitung kann auch gut ohne die physische Bibliothek ablaufen. Und die Vorlesungen streamen wir einfach 1:1 ins Wohnheim?
Im Kasten daneben erklärt Jürgen Handke, auf digitale Lehre spezialisierter Professor für Anglistik in Marburg, dass das so nicht geht: „Es genügt auch nicht, die klassische Vorlesung von 90 Minuten zu filmen und samt Foliensatz ins Netz zu stellen. Da schaltet jeder im wahrsten Sinne des Wortes irgendwann ab.“ Was also dann? „Inhalte müssen in kleinere und abwechslungsreichere Lerneinheiten zerlegt werde … Im Sinne des „Inverted Classroom“ erarbeiten sich die Studierenden den Stoff damit eigenständig … Anhand von Musterlösungen können die Studierenden ihren Lernerfolg dann selbst überprüfen.“ Einige Fachbereiche der Fakultät experimentierten seit 1-2 Jahren mit Inverted oder Flipped Classroom, das könnte nun auf uns alle zukommen – die Lernkurve ist steil in diesen Tagen… Ob ich mir diese Arbeit für meine Vorlesung „Onkologische Literaturrecherche“ im Rahmen des Blockkurs „Problemorientierte Tumormedizin“ antuen soll? Hmmm. Ich könnte mir doch relativ problemlos kleine Suchaufgaben überlegen und den Lösungsweg auf unsere Homepage posten? Finde den Review von UpToDate zur Chemotherapie bei fortgeschrittenen Ovarialtumoren. Welchen Evidenzgrad hat die Empfehlung? Wieviele Artikel gibt es in PubMed zu xyz? Was ist der Unterschied zwischen Amboss und UpToDate? Und wo finden Sie Leitlinien?

Tag 10 nC
Wie unterstützen bisher die Medizinischen Einrichtungen in ihrem Kampf gegen das Coronavirus im Wesentlichen mit zwei Dingen: Zum einen haben wir uns unabhängig von der Fernleihe gemacht und besorgen jeden Coronavirus-Artikel weltweit. Zum anderen stellen wir mit unserem sehr gut ausgebautem Portfolio an elektronischen Ressourcen (E-Books und iPads) die Versorgung der Studierenden in dem kommenden all-digital Sommersemester sicher. (Und vielleicht als Drittes bieten wir den Dozenten gezielt die entsprechenden Lehre-unterstützenden Tools an).
Die eine Frage aber bleibt und stellt sich mir seit gestern mit immer stärker werdenden Dringlichkeit: Könnten wir das medizinische Personal nicht auch viel direkter und unmittelbarer unterstützen? Unsere größten Ressourcen Mitarbeiter und Räume werden ja zur Zeit weniger als sonst in Anspruch genommen.
Das eine haben wir schon mit großem Erfolg gemacht: Unsere studentischen Hilfskräfte koordinieren nun den Einsatz der vielen freiwilligen Medizinstudierenden in der Krankenversorgung mit.
Ein Gedanke wäre, Bibliotheksräume als Orte der Ruhe und Erholung anzubieten, zum Auftanken für gestresste Ärzte und Pfleger. Wie das aussehen könnte und ob wir da eine gute Dienstleistung draus machen könnten, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen.

Tag 9 nC
Und jeden Tag die bange Frage am Nachmittag, wenn die Stadt Münster die neusten Infiziertenzahlen herausgibt (und ich sie auf der Seite der Bibliothek nachtrage) ob die Einschränkungen einen Effekt gehabt haben oder nicht. Bisher sieht es gut aus, die Zahl der Neuinfektionen pro Tag steigt nicht über 50 – ein Zeichen, dass der Gesamtanstieg nicht exponentiell ist.
Nachdem der erste Schock über die Schließung überwunden ist und die Arbeit in der Bib bzw. im Homeoffice zur Routine geworden ist, richten sich nun alle Gedanken auf die Art und Weise einer eventuellen Wiedereröffnung.

Tag 8 nC – 26.3.
Wenn es etwas Positives an dieser Corona-Pandemie gibt, so ist es, dass uns die Universität erlaubt hat, nicht mehr die Stechuhr benutzen zu müssen, sondern dass die Vertrauensarbeitszeit gilt. Das erleichtert die Arbeit wirklich sehr und sollte auf jeden Fall auch nach Ende der Krise beibehalten werden!
In den kommenden Tagen werden wir zwei Präzedenzfälle haben: Zum einen die Verabschiedung eines langjährigen Mitarbeiters. Drei Personen sind dabei vor Ort – per Mundschutz, der Rest ist per Videoschalte zugeschaltet. Der zweite Fall: Am Mittwoch tritt eine neue Mitarbeiterin ihren Dienst „in der Bibliothek“ an – de facto wird das wiederum virtuell per Videoschalte stattfinden müssen.
27 Jahre lang war ich im Uniklinikum unterwegs und habe nie einen Ausweis gebraucht – heute musste ich einen beantragen, denn die Klinik kann nur noch mit Genehmigung betreten werden.

Tag 7 nC
Routine kehrt ein. Schon lange (3 Tage!) gab es keine neue Verschärfung der Ausgangs- und Einkaufsregeln, gestern gab es sogar wieder Toilettenpapier und Mehl. 😉 Die Gedanken wandern zum „Ende der Krise“, sprich zur einer möglichen Wiederöffnung der Bibliothek. Ist dies überhaupt notwendig, wenn doch das kommende Sommersemester ein rein digitales sein wird? Zwei Argumente bewegen mich hier: Mit 300+ der wichtigsten elektronischen Lehrbücher und unserem iPad-Projekt easystudium sind wir exzellent für eine solche Herausforderung aufgestellt. Trotzdem gibt es natürlich Lehrbücher, die es noch nicht digitalisiert gibt, gerade in der Zahnmedizin. Die dürfte man aber wegen Ansteckungsgefahr nur einmal ausleihen oder müsste sie nach Rückgabe desinfizieren … Das zweite: Sind unsere fast rundum eingekapselten Einzelarbeitskabinen nicht die idealen Anti-Corona-Kabinen? Am besten ist natürlich, man lernt zu Hause, aber am zweitbesten ist doch die Bib, oder? Als reiner Lernraum, versteht sich. Solche abgekapselten Arbeitsplätze wie bei uns gibt es nirgendwo sonst auf dem Campus.
Gerade wurde unser Notvorrat an Schutzanzügen (was machen die in der Bib?) und Sterilium (ohne Benutzer brauchen wir auch dieses Zeug nicht) von 2 Männern mit Schutzmaske (ok, ich habe auch eine auf) abgeholt. Ihre Bemerkung: „Die Sachen brauchen wir dringend. Danke für die Meldung!“, beruhigte mich nicht so wirklich, freute mich aber sehr.

Tag 6 nC
Schon der sechste Tag der „Katastrophe“. Heute Morgen hatten wir Mattermost-Konferenz mit dem „Corona-Leitungsstab“ der UB, heute Nachmittag gibt es dann eine Videoschalte mit den Mitarbeitern der ZB Med. Mal gucken, ob die Technik hilft (viel mehr bleibt ja nicht) in Kontakt zu bleiben und Dinge anzustoßen. Wir probieren zurzeit einige Konferenztools aus und arbeiten und denken uns da irgendwie rein.
So langsam kehrt Routine ein, bildet sich ein neuer Tagesrhythmus aus: Morgens mit Mundschutz die Hauspost aus dem UKM holen, das Bibliothekstelefon auf das eigene Telefon umstellen, die nächt- und morgendlichen Anrufer der zurückrufen, die Reinigungskraft begrüßen, mittags den NDR-Podcast mit Christian Drosten hören, abends die neuen Infektionszahlen auf unserer Gesundheitsinfoseite nachtragen – das alles nur unterbrochen von Video-, Mattermost- (ja, die Lernkurve ist steil!) und Telefonkonferenzen und (immer noch) erstaunte Gänge durch die menschenleere Bibliothek.
Die Videoschalte mit meinen Mitarbeitern war ein voller Erfolg: Alle konnten sich einloggen, technische Probleme wurden in Nullkommanix behoben und alle freuten sich, mal wieder zusammen zu sein (wenn auch nur virtuell). Das ist nicht zu unterschätzen, auch das sich gegenseitig mal wieder sehen zu können (auch wenn die Bandbreite es nicht ganz hergab und alles +- verschwommen war).

Tag 5 nC
In den vergangenen Tagen haben wir zusammen mit dem Uniklinikum an einer Lösung gearbeitet, auch ohne Subito oder Fernleihe weiterhin hochwichtige Fachliteratur besorgen zu können. Die Idee war einfach: Das UKM stellt uns eine Kreditkarte zur Verfügung, mit der wir die Artikel auf der Verlagswebseite einkaufen können. Gestern Abend kam der Präzedenzfall, eine epub ahead of print Publikation aus Clinical Microbiology and Infection, eine Elsevier-Zeitschrift, die nicht über Subito zugänglich war. Heute Morgen konnten wir den Artikel dem anfordernden Arzt zuschicken – ein schönes Erfolgserlebnis!
Gerade einen kleinen Schatz in einem alten Pappkarton gefunden, der tief unten in einem Schrank verborgen war: 4 Schutzanzüge inkl. FFP3-Masken! Dazu hatten wir noch 2 Kisten mit Desinfektionslösung, die jetzt ja keiner in der Bib mehr braucht. Also werde ich alles mal dem UKM anbieten. Krankenversorgung geht vor!

Tag 4 nC
Unser Münsteraner RTL-Millionär Dr. Leon Windscheid empfiehlt, nur zweimal am Tag Nachrichten zu gucken. Werde ich heute mal ausprobieren… In der FAS sehnt sich eine Studentin namens Julia danach, dass die Unibibliothek wieder aufmacht. Einem wird der Wert der „kleinen“ Dinge bewusst, sei es die Kassiererin, die den Supermarkt offen hält (meine persönlichen Helden!), sei es der Arbeiter bei Westfalen AG, sei es der Müllmann, ganz zu schweigen von allen Personen im Gesundheitswesen, die sich nicht in das sichere Homeoffice zurückziehen können. Selbstverständlichkeiten werden hinterfragt und gewinnen an Wert – wie die Bib, die einst ein Zuhause darstellte.
Der Gedanke der zwei Teams reift weiter: Welche Dienstleistungen sind unverzichtbar, was muss man in der Krise weiter anbieten (sprecht mich bitte nicht auf den unsäglichen Stopp der Bibliotheksfernleihe an… gottseidank sind wir mit Subito gut dabei und gottseidank sind fast alle Corona-Artikel Open Access).

Tag 3 nC
Wochenende! Keine Anrufe mehr! Bzw. doch noch Anrufe auf das Infotelefon, die auf mein Handy weitergeleitet werden, doch ich habe es ausgeschaltet und in die Ecke gelegt… Eine Voicebox ist beim IT Helpdesk beantragt, doch das kann was dauern.
Eine Mitarbeiterin im Homeoffice will eine Stunde fahren, um nach dem Rechten zu schauen und sich mit uns abzusprechen. Was ich gestern noch als problemlos ansah, bereitet mir mittlerweile Kopfzerbrechen. In mir reift der Gedanke, zwei Teams zu bilden, die sich tagsüber nicht begegnen, um bei Ansteckungen nicht die ganze Mannschaft in Quarantäne schicken zu müssen.

Tag 2 nC
Alarm: Das Toilettenpapier ist alle in der Bib! Wir sind schon auf Notvorrat. Doch halt: Wir haben ja gar keine Benutzer mehr, die was aufbrauchen könnten – arghh. An diesen Gedanken muss ich mich erst noch gewöhnen… Aber wir machen trotzdem bei der Beschaffungsstelle Druck, denn spätestens am 20.4. brauchen wir wieder was. 😉
Nach einem heutigen Artikel in der Süddeutschen fühlen sich die Studierenden sehr verunsichert und schlecht informiert. Meine Mail an alle 3.000 war vielleicht doch zu allgemein gehalten? Muss nochmal eine rumschicken und auf unsere elektronischen Lehrbücher hinweisen.
Heute mit Bauchschmerzen eine Krisensitzung in der UB abgesagt. 1 Stunde mit 10-12 Leuten in einem geschlossenen Raum war mir dann doch zu viel. Wieso kann man solche Sitzungen nicht per Videoschalte machen?
Nächste Woche möchte ich gerne eine virtuelle Dienstbesprechung machen. Kennt da einer ein gutes Tool? Telefonkonferenz.de nimmt 9 Cent pro Minute von jedem Teilnehmer – ist das zuzumuten?

Tag 1 nC – Donnerstag, 19.3.2020
Gestern den Schlüssel herumzudrehen und zu wissen, dass es für einen Monat das letzte Mal ist, dass sich die Eingangstüre öffnet, war schon ein komisches Gefühl. Man kann sich doch noch nicht so recht von der Bibliothek trennen. Der erste Weg geht zum gewohnten Arbeitsplatz. Und oh Wunder: Fast alle Mitarbeiter sind da! Nur zwei sind im Homeoffice. Ich teile mir die Spielmacher-Rolle mit meinem Stellenleiter und rufe dort an, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen.
Die erste Bestellung eines Corona-Artikels kann auch schon rein, wie sich heraus stellte, war das Paper – wie die meisten – open access zugänglich. Nur gut, dass es unseren Rapidoc-Service gibt, der die Nutzer darauf hinweist.
Dazu pflege ich zurzeit eine Liste mit Fachliteratur zu Corona – von PubMed-Recherchen zu frei zugängliche Quellen zu Volltextmining-Tools, die ich versuche aktuell zu halten, genau wie die Liste zu aktuellen Hinweisen und den Fallzahlen in Münster, die ich in Ermangelung einer offiziellen Abbildung mit Visualizer in einem eigenen Chart darstelle.

Neulich beim Helpdesk…

Q: Ich möchte gerne auf das Intranet des Uniklinikum ABCDE zugreifen.
A: Benutzen Sie https://xyz.ukabcde/Citrix/ukabccitrixWeb/

Ich kann mich auf https://xyz.ukabcde/Citrix/ukabccitrixWeb/ einloggen, aber werde dann gefragt, mit welchem Programm ich die ICA-Datei öffnen will.
Nehmen Sie Citrix Workspace App.

Ich habe die App nun installiert, aber jetzt fragt er nach einem Server.
Nehmen Sie den Server https://xyz.ukabc.de/vpn/index.html

Ich habe den Server genommen, aber jetzt fragt er nach einem Token.
Das Token müssen Sie beantragen.

—-

Das erinnerte mich an Hanns Dieter Hüsch, so:

Dat Fahrrad is kaputt
Wie kaputt
Ja Kette gerissen
Wie Kette gerissen
Weiß ich auch nich
Wie weiß ich auch nich
Dann sieh ma zu wie de dat Ding wieder in Ordnung kriss

Probleme segeln nicht einfach so davon …

… oder etwa doch?

Im Rahmen meiner Ausbildung zum systemischen Coach bei der Deutschen Gesellschaft für Coaching biete ich Beratungen in den Bereichen Studium, Beruf, Beziehung und Familie an – insbesondere für Bibliothekare und Bibliothekarinnen. Kontakt.

Wer sich ein Coaching ersparen möchte 😉 kann auch am ZBIW-Workshop Herausfordernde berufliche Situationen in der Bibliothek meistern teilnehmen (12. Mai 2020 in Köln).

Fotonachweis: ver0nicka at Adobe Stock